Das Phänomen Rammstein/Lindemann

Interview für die Leipziger Volkszeitung durch Christian Neffe 23.6.2026 Antworten von dem Mainzer Kulturwissenschaftler Prof. Dr. Marcus Stiglegger, Autor des Buches „Schwarz. Die dunkle Seite der Popkultur“ (Martin Schmitz Verlag) Was sind die zentralen Elemente/Aspekte in der Musik, den Texten und der Selbstinszenierung von Till Lindemann als Solokünstler? Till Lindemann hat für seine Soloprojekte die von Rammstein bekannte schwarzromantische, oft mehrdeutige deutsche Lyrik durch eine drastische Schockästhetik ersetzt, die teilweise auf Englisch vorgetragen wird. Zentrales Thema ist das Abjekte – das Verdrängte, was dennoch zum Menschen gehört: Körperflüssigkeiten, Organe, Ausscheidungen, Wunden, Amputation. Das kann auch metaphorisch umgesetzt werden, wie in den Songs „Praise Abort“ und „Ich hasse Kinder“. Wesentlich ist auch kinky und queere Sexualität: Fetischismus, BDSM, sexuelle Darstellung auf […]

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Vortrag an der Universität Regensburg

Am 12.6.2026 war Marcus Stiglegger zu Gast bei Prof. Dr. Christoph Wagners Tagung zum Ausnahmekünstler Hermann Kleinknecht in der Kunstgeschichte der Universität Regensburg. Er sprach über den audiovisuellen Teil seines Werkes. FREITAG, 12. JUNI 2026, 9.30-17.30 Uhr, VIELBERTHGEBÄUDE H26 Der in Oberfranken geborene Hermann Kleinknecht (1943–2024) zählt zu den vielseitigsten Künstlerpersönlichkeiten der deutschen Nachkriegskunst. Seit den frühen 1970er Jahren entwickelte er ein vielgestaltiges Œuvre, das Bauplastik, Großskulptur, Zeichnung, Malerei, Fotografie, Film und Musik gleichermaßen umfasst. Bekannt wurde Kleinknecht zunächst durch seine markanten plastischen Arbeiten im öffentlichen Raum, in denen geometrische Form, Material und architektonische Umgebung in ein spannungsreiches Verhältnis treten. Doch reicht sein künstlerisches Schaffen weit über die Skulptur hinaus und erschließt ein komplexes Werk, das zwischen Erinnerung, Raumwahrnehmung und

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„Die Hölle auf Erden“: Paneldiskussion in Bremen, 5.5.26

Di. 5.5. / 17:30 ★ mit Gästen: Dr. Ilse Bindseil, Autorin, Prof. Dr. Marcus Stiglegger, Filmwissenschaftler. Moderation: Dr. Narciss Göbbel Eine Veranstaltung der Akademie Europäischer KulturDie Akademie Europäischer Kultur ist Ergebnis der Initiative eines kleinen, aber aktiven und offenen Bremer Kreises zur Förderung und zum Austausch in allen kulturellen Sektoren Europas. Der Initiativkreis betrachtet Offenheit und Vielfalt als wesentliche Chance zur Verständigung über eine sich fortentwickelnde ‚europäische Kultur‘. Die Akademie Europäischer Kultur macht es sich zur Aufgabe, den Fortschritt dieser Entwicklung zu unterstützen. (Quelle: Akademie Europäischer Kultur) Der Eintritt ist frei. „Bewegt sich unsere Zeit im Limbus, am „Saum“, am „Rand“ der Hölle“? Limbus, so wird die Vorhölle bezeichnet. Oder bewegen sich dort diejenigen, die den Weltgeschehnissen fassungslos gegenüberstehen? Die Realsatire

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ZDF Interview zu GAME OF THRONES

ZDF heute News interviewte Marcus Stiglegger anlässlich des 15. Jubiläums der Serie GAME OF THRONES: Warum „Game of Thrones“ bei Fantasy-Fans so beliebt ist Hier das zugrundeliegende Gespräch im vollen Wortlaut: Inwieweit hat Game Of Thrones die Serienlandschaft nachhaltig beeinflusst? GOT kam zu einem Zeitpunkt heraus, als DER HERR DER RINGE und HARRY POTTER das Fantasy-Genre bereits erfolgreich neu belebt hatten, aber die Digitalisierung der Medienlandschaft nach neuen Impulsen verlangte, die der Wahrnehmungsform des Streamings entgegen kamen. Eine der Strategien war die realistisch Neuinterpretation phantastischer Szenarien, die sowohl die populären Comic-Adaptionen (BATMAN, JESSICA JONES) als auch epische Fantasystoffe wie GOT mit neuer Intensität aufluden. GOT spielte sich als psychologisch fundiertes, charakterbasiertes Historiendrama ab, das nur sporadisch Ausflüge in die Phantasie

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Was fasziniert am Vampir-Mythos?

Ob Kinofilme wie „Blood and Sinners“, Remakes wie „Dracula – Die Auferstehung“ oder Serien wie „Oderbruch“ und „What we do in the Shadows“ – zahllose Regisseure und Autoren erzählen wieder Vampirgeschichten. Die Kritiker und das Publikum sind begeistert: „Blood and Sinners“ ist in 16 Kategorien für den Oscar nominiert, die ARD-Produktion „Oderbruch“ wurde über 13 Millionen Mal gestreamt. Woher kommt das Interesse an diesen blutrünstigen Gestalten? Was ist neu an den Vampirfiguren von heute? Und was erzählt die Lust am Grauen über unsere Gegenwart? Norbert Lang; Dana Grigorcea Autorin; Simeon Elias Hüttel Kulturwissenschaftler; Prof. Dr. Marcus Stiglegger Filmwissenschaftler, 12.3.2026 17:05 Uhr, Forum, SWR Kultur https://www.swr.de/kultur/gesellschaft/nicht-totzukriegen-was-fasziniert-uns-am-vampir-forum-2026-03-12-100.html

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Im Schauspiel Köln, 6.2.2026: Buttgereit/Fuchs/Stiglegger

Depot 3: Freitag, 6.02.2026 20:00 Uhr zu Gast: Marcus Stiglegger | Triggerwarnung: Schlimme Filme Triggerwarnung: Schlimme Filme Menschen, Monster, Mutationen: Arthouse-Horror-Regisseur Jörg Buttgereit und FM4-Radiomacher Christian Fuchs laden zu cineastisch-diskursiven Talkshows, in denen der Mainstream irrlichternd mit Trashkultur kollidiert. Exkursionen ins Reich japanischer Riesenmonster, bizarrer Arthouse-Werke und in ein Kino der Grenzüberschreitungen stehen auf der Agenda. Aber: Nur für Erwachsene! Jörg Buttgereit ist Regisseur und Autor diverser Arthouse-Horrorfilme (u. a. „Nekromantik“, „Der Todesking“), Hörspiele, TV-Dokumentationen und Theaterstücke. Christian Fuchs ist als Film- und Musikexperte beim österreichischen Radiosender FM4 (u. a. „FM4 Filmpodcast“, „House of Pain“) sowie als Musiker (u. a. Fetish 69, Bunny Lake, Black Palms Orchestra, Die Buben im Pelz) tätig. Ein superheisses Ding – Der Filmtalk des Grauens

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23. Mannheimer Filmseminar 16.1. – 18.1.2026

Das 23. Mannheimer Filmseminar 16.1. – 18.1.2026 präsentierte: Im Dialog: Psychoanalyse und Filmtheorie – Jane Campion: „Mit DAS PIANO landete Jane Campion im Jahr 1993 einen Überraschungscoup, der mit der Goldenen Palme, drei Oscars, Kritikerlob und einem Erfolg an der Kinokasse belohnt wurde. 2021 wurde THE POWER OF THE DOG, eine Netflix-Produktion, auf dem Filmfestival Venedig mit dem Silbernen Löwen für die beste Regie und 2022 mit dem Golden Globe und mit dem Oscar für die beste Regie ausgezeichnet; 2024 erhielt Jane Campion beim Locarno Film Festival den Goldenen Ehrenleopard. So wurde die Filmwelt in den letzten Jahren erneut darauf aufmerksam, wie brillant Campion die Rollen der Frauen in von Männern dominierten Gesellschaften auf allen Kontinenten und zu völlig verschiedenen Zeiten zu

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STERN Interview zum Thema Filmpromotion

„Ein vergleichsweise kleiner Indie-Film wie „The Blair Witch Project“ bewies bereits 1999, dass kommunikatives crossmediales Marketing effektiv sein konnte.“ Als einer der ersten Filme nutzte „Blair Witch Project“ gezielt das Internet als Marketingplattform. Die Grenzen zwischen Realität und Fiktion verschwammen: Eine scheinbar dokumentarische Website erzählte die Geschichte der verschwundenen Filmfiguren so, als wäre sie real: Hollywood: Sind PR-Touren die neuen Kinofilme? | STERN.de

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Dokument des Vortrags

Vortrag für die Gedenkstätte DZOK Ulm

Am 20. Oktober startete eine Filmreihe zum Thema „Nationalsozialismus im Film“, die das DZOK mit der vh Ulm konzipiert hat. Gemeinsam mit den Filmwissenschaftlerinnen Christiane König, Sonja Schultz und Marcus Stiglegger spannten sie den Bogen von der unmittelbaren Nachkriegszeit über die 1960er Jahre bis in die Gegenwart. Bei drei Veranstaltungen am 20.10, 17.11. und 1.12.2025 trugen die ausgewiesenen Expertinnen vor, präsentieren beispielhaft Ausschnitte und diskutieren mit dem Publikum. Zusammenfassung des Vortrags von Marcus Stiglegger: Filmische Inszenierungen der Ära des Nationalsozialismus‘ und seiner Verbrechen haben das kollektive Gedächtnis weit mehr geprägt als dokumentarische Bilder. Wie wir uns vermeintlich an die Geschichte erinnern, ist durch diese Inszenierungen geprägt. Dabei gibt es verschiedene Phasen innerhalb der Filmgeschichte. Die vergangenen beiden Jahrzehnte bauen auf

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Medienimpuls Berlin zum Thema Rache ist online

Livemitschnitt (Ausschnitt) Foto von Michal Kosakowski: Prof. Dr. Ruth Wendt (LMU München), Prof. Dr. Marcus Stiglegger (Filmwissenschaftler), Rebecca Richter (RICHTER legal),Vera Linß (Moderation) Programm 26.11.25 14.00 Uhr BEGRÜẞUNG Claudia Mikat (FSF e.V.)  TEIL I: ZUM PHÄNOMEN RACHE 14.05 Uhr IMPULS RacheEine kulturphilosophische Annäherung Dr. Fabian Bernhardt (FU Berlin) 14.35 Uhr GESPRÄCH Psychologische Ursachen von RacheProf. i. R. Dr. Manfred Schmitt (RPTU Kaiserslautern-Landau)  15.00 Uhr PAUSE TEIL II: RHETORIK DER RACHE IN DEN MEDIEN 15.30 Uhr IMPULS Rache und Verantwortung. Perspektiven des Jugendmedienschutzes Claudia Mikat  (FSF e.V.) und Martin Drechsler (FSM e.V.) 16.00 Uhr GESPRÄCH Rebecca Richter (RICHTER legal)Prof. Dr. Marcus Stiglegger (Filmwissenschaftler)Prof. Dr. Ruth Wendt (LMU München)

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