Oktober 2026

Arte: Faszination der Untoten

Zombies erschrecken und faszinieren uns zugleich – Zombiefilme boomen. Woher kommt unsere Faszination für die Untoten? Die Dokumentation reist vom westafrikanischen Totengeist und den Voodoo-Legenden Haitis zum Umbruch im Kino der 1960er Jahre, als George A. Romero mit „Die Nacht der lebenden Toten“ den modernen Zombie erschuf. Seitdem wandelt sich die Figur vom schlurfenden Menschenfresser zum rasenden Blockbuster-Monster, das ganze Zivilisationen bedroht – und manchmal wieder fast menschlich erscheint. Mit Filmklassikern, Behind-the-scenes-Material und persönlichen Geschichten aus Hollywood und der Independent-Szene zeigt die Dokumentation, warum der Zombie zeitlos ist: Er spiegelt unsere Ängste, Krisen und Wünsche. Der Horror der Gegenwart bietet Filmemachern ein unerschöpfliches Spielfeld. Der amerikanische Maskenbildner und Regisseur Greg Nicotero („The Walking Dead“) gewährt beim „The Living Dead Weekend“ […]

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Woodoo-Vortrag im Linden Museum, Stuttgart

Vortrag von Prof. Dr. Marcus Stiglegger und Live-Zeichnung des Comic-Künstlers Stefan Dinter, So. 25. Oktober, 18 Uhr Moderation: Silke Arning Der Zombie zählt zu den wirkmächtigsten Figuren der modernen Populärkultur – seine Ursprünge reichen jedoch weit über das Horrorkino hinaus. Der Vortrag zeichnet die Entwicklung des Zombie-Mythos von seinen Wurzeln im haitianischen Voodoo über die klassischen Hollywoodfilme bis hin zu George A. Romeros gesellschaftskritischen Meisterwerken und den gegenwärtigen Serien- und Filmproduktionen nach. Im Mittelpunkt steht die Frage, warum der Zombie weit mehr ist als ein Monster: Als Metapher für Konsumgesellschaft, Krieg, Kolonialismus, Kapitalismus und soziale Krisen spiegelt er stets die Ängste und Konflikte seiner jeweiligen Entstehungszeit. Anhand prägnanter Filmbeispiele wird gezeigt, wie sich aus dem willenlosen Voodoo-Zombie die vielschichtige Figur

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Das Böse auf 3 SAT

Joker, Hannibal Lecter und Joe Goldberg zählen zu den faszinierendsten Bösewichten der Popkultur. Warum ziehen uns Figuren in den Bann, die für Chaos, Gewalt und Manipulation stehen? Warum fasziniert uns das Böse, welche menschlichen Bedürfnisse sich hinter diesen Figuren verbergen – und was erzählt das über uns. Böse – 3sat-Mediathek

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Von Caligari zu HitleR in Wiesbaden

Am Sonntag, 11. Oktober, 17 Uhr wird in der Caligari FilmBühne der Dokumentarfilm „Von Caligari zu Hitler: das deutsche Kino im Zeitalter der Massen“ von Rüdiger Suchsland gezeigt. Unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg entwickelte Siegfried Kracauer anhand der Filme der Weimarer Republik die Theorie, dass Kino und Massenkultur ein Seismograph für gesellschaftliche Umbrüche sei und sogar als eine Art Frühwarnsystem dienen könne. Wie blicken wir heute auf Kracauers Ansatz? In seinem Film spürt Rüdiger Suchsland Kracauers Studie in visueller Form nach und ergänzt sie um aktuelle Forschungsperspektiven. Dabei tauscht sich der Filmemacher mit Regisseuren wie Fatih Akin und Volker Schlöndorff aus. Im Anschluss an die Vorführung gibt es ein Filmgespräch mit Rüdiger Suchsland, moderiert von dem Filmwissenschaftler Prof. Dr. Marcus

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Vortrag und Lesung beim Slash Filmfestival in Wien

Salò: Pasolinis Brandbrief zur Lage der modernen Welt: Vor einem halben Jahrhundert ein weltweiter Skandal – heute eine ziemlich adäquate Darstellung aktueller Zustände in immer weniger allegorisch wirkender Form. Jenseits all dessen: die vielleicht beste, weil unumwunden zum Kern der (jeweiligen literarischen) Dinge vordringende D.A.F.-de-Sade- und Dante-Alighieri-Adaption. (Olaf Möller) – EINFÜHRENDER VORTRAG VON PROF. DR. MARCUS STIGLEGGER(FILM- UND KULTURWISSENSCHAFTLER) „Salò – Die 120 Tage von Sodom als transgressiver Autorenfilm“, PODIUMSDISKUSSION im Anschluss an den Film (in deutscher Sprache) Salò, or the 120 Days of Sodom – SLASH Filmfestival Der Film- und Kulturwissenschaftler Marcus Stiglegger hat als DJ, Filmemacher, Musiker und Journalist tiefe Einblicke in den Abgrund der Popkultur erlebt, die er nun in seinen Texten vereinigt. Es geht um ‚schwarze’

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